Kickstarter-Leitfaden für Investoren

Kickstarter-Leitfaden für Investoren

Vorwort

Willkommen beim Gateway in unsere Anlagephilosophie. Dieser Leitfaden richtet sich an alle, die sich für das Investieren interessieren – egal, ob Sie ein Baby-boomer oder ein Millennial sind, ob Sie wohlhabend sind oder noch hart daran arbeiten, es zu werden. Die einzigen Voraussetzungen für die Lektüre dieses Leitfadens sind, dass Sie ein Mensch und neugierig sind.

Das Team von Alpian verfolgt zwei Prinzipien:

  1. die Demokratisierung des Private Banking
  2. die Entmystifizierung der Welt der Investitionen

Unsere App ist dem ersten Prinzip gewidmet und dieser Leitfaden ist eine unserer Initiativen zur Förderung des zweiten Prinzips.

In diesem Leitfaden geht es ausschliesslich um die ersten Schritte eines jeden Investors. Sie sind die schwierigsten, aber auch die wichtigsten.

Wenn Sie bereit sind, in die Welt der Investitionen einzutauchen, blättern Sie um!

Alpian Team

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwe- cken. Sie sollten die enthaltenen Informationen nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung auslegen. Nichts in diesem Artikel stellt eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten oder eine Empfehlung oder Befürwortung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten in diesem oder einem anderen Rechtssystem dar, in dem eine solche Aufforderung oder ein solches Angebot nach den Gesetzen des Rechtssystems rechtswidrig wäre.

Warum investieren?

Viel Aufmerksamkeit wird oft den Fragen, in was man investieren sollte und wie man investiert, gewidmet. Dabei gibt es eine viel grundlegendere Frage, die wir uns stellen sollten: Warum investieren? Was sind die Vorteile, und ist es sinnvoll, sein Geld zu investieren?

Eine wichtige Tatsache vorweg: Das menschliche Gehirn ist nicht aufs Investieren programmiert. Es ist grossartig im Ausgeben, Sparen und Spenden, aber investieren widerspricht unserer Natur.

Das liegt daran, dass wir Menschen uns mit zwei Dingen schwertun: Risiken und verzögerte Belohnung. Wir verzichten nicht gern zugunsten potenzieller Belohnung in der Zukunft auf unmittelbaren Genuss:

  • Wir wissen, dass ein MBA-Abschluss zu einem besseren Einkommen führt, aber das lange Studium schreckt viele von uns ab.
  • Wir wissen, dass es grosse Disziplin erfordert, eine strenge Trainingsroutine einzuhalten und Sportler zu werden, und die meisten von uns entscheiden sich dagegen.

Dasselbe gilt auch für das Investieren.

Aber schauen wir uns einige Vorteile an, die das Investieren bietet.

Grund 1: Es ist ein zusätzlicher Weg, um Ihre Ziele zu erreichen

Denken Sie beispielsweise an diese sehr realen menschlichen Wünsche:

  • Können Sie sich vorstellen, ein Kindzu haben, das später studieren möchte?
  • Möchten Sie Ihren Lebensabend ohne Geldsorgen geniessen?
  • Würden Sie gerne ein Restaurant mit Ihrer Familie besuchen, ohne zweimal über die Rechnung nachdenken zu müssen?

Sehen wir uns nun vor diesem Hintergrund Ihre Optionen an, um diese Ziele zu erreichen.

  1. Sie können Ihr Gehalt erhöhen.
  2. Sie können im Lotto gewinnen.
  3. Sie können investieren.

Ein höheres Gehalt

Wir können versuchen, ein höheres Gehalt zu erzielen, doch die Möglichkeiten dazu sind begrenzt. Statistiken zeigen, dass das Gehalt bei den meisten Menschen in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg schnell ansteigt, sich dieses Wachstum jedoch mit der Zeit verlangsamt. Besonders in den letzten Arbeitsjahren wachsen Gehälter in der Regel kaum noch. Es besteht also die Möglichkeit, dass das Gehalt nicht ausreicht, um all Ihre Träume zu verwirklichen.

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Ein Lottogewinn

Beim Lotto ist der mögliche Gewinn zwar beträchtlich ... aber die Chancen stehen nicht zu Ihren Gunsten: Die Daten aus 20 Jahren schweizerischer Lottogeschichte zeigen, dass auf Zehntausende von verkauften Losen im Durchschnitt nur 24 neue Millionäre pro Jahr kommen1. Ein Trostpflaster ist, dass die Schweizer Regierung den Ertrag in der Regel für gemeinnützige Projekte verwendet.

Investieren

Ein gut diversifiziertes Anlageportfolio gewinnt im Laufe der Zeit normalerweise an Wert. Der Zinseszins hat eine enorme Wirkung, wenn man ihm Jahrzehnte Zeit gibt, seinen Zauber zu entfalten.

Investitionen können neben den Bemühungen für ein höheres Gehalt getätigt werden. Besonders interessant ist dabei, dass der Zinseszins mit zunehmender Stagnation des Gehalts (in späteren Jahren) mehr Rendite bringt.

Grund 2: Die drei finanziellen Plagen

Inflation, Steuern und Gebühren wirken sich allesamt auf Ihre finanzielle Zukunft aus.

Während Steuern und Gebühren recht einfach zu verstehen sind, sollten wir die Inflation etwas genauer betrachten.

Unter Inflation versteht man die Tatsache, dass die Preise für alle Waren und Dienstleistungen, die wir kaufen – von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Wohnraum – im Laufe der Zeit tendenziell steigen. So ist zum Beispiel der durchschnittliche Mietpreis in der Schweiz in den letzten 30 Jahren um 66 % gestiegen.

Was die Inflation so komplex macht, ist, dass sie von so vielen Faktoren beeinflusst wird – hohe Nachfrage, Angebotsknappheit und Interventionen der Zentralbanken sind nur einige davon.

Das bedeutet, dass sich die Inflation auf unvorhersehbare Weise verändern kann, wie Anfang der 90er-Jahre, als die Preise in der Schweiz um durchschnittlich 10 % stiegen2.

Steigen unsere Einkommen in ähnlichem Masse, sind wir vor der Inflation einigermassen geschützt. Das ist jedoch erstens nicht immer der Fall und darüber hinaus gibt es keinen derartigen Schutz für Bargeld, das auf unseren Sparkonten liegt.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es durch die Inflation jedes Jahr an Wert verliert, während dasselbe Geld investiert werden könnte und sich so im Laufe der Zeit vermehren liesse.

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Grund 3: Sie investieren bereits

Vielleicht haben Sie noch Vorbehalte gegen das Investieren. Das heisst aber nicht, dass Ihr Geld nicht bereits investiert wird.

Da wäre zunächst einmal Ihre Rente. In der Schweiz fliessen durchschnittlich 15 % des monatlichen Einkommens in die 1. und 2 Säule3. Unsere Pensionskassen investieren dieses Geld in eine Vielzahl von Anlagen, von Aktien über Anleihen bis hin zu Immobilien, und verwenden die Erträge, um unseren Ruhestand zu finanzieren. Auch das Geld, das auf Ihrem Sparkonto liegt, wird bereits investiert. Während Sie selbst es nicht aktiv nutzen, verleiht die Bank es an Unternehmen und Privatpersonen und berechnet diesen dafür Zinsen.

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Wir sollten nicht vergessen, dass diese Investitionen nicht ohne Risiko sind. Es ist falsch, ein Sparkonto als völlig risikofrei zu betrachten, selbst wenn der Staat bereit ist, im Falle einer Krise einzuspringen.Soschockierenddasauchklingen mag: Ihr Geld wird bereits investiert, ob Sie es wollen oder nicht. Die Entscheidung, es bewusst zu investieren, ist somitnureinkleinerSchritt.

Fassen wir noch einmal zusammen, was wir in diesem Kapitel behandelt haben. Es gibt drei Gründe, warum Sie Investieren in Betracht ziehen sollten:

  • Es ist eine ergänzende Möglichkeit, um Ihre grossen finanziellen Ziele zu erreichen.
  • Geld, das als Bargeld auf Konten liegt, verliert in der Regel eher an Wert, als dass es an Wert gewinnt.
  • Investieren ist eine Möglichkeit, mehr Kontrolle über Ihre Finanzen zu erlangen.

1Source: Swiss loto, millionnaires statistics, 1979-2022

2Quelle: Statistisches Bundesamt 1990–2020

3Quelle: Statistisches Bundesamt , Haushaltsbudget 2021

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwe- cken. Sie sollten die enthaltenen Informationen nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung auslegen. Nichts in diesem Artikel stellt eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten oder eine Empfehlung oder Befürwortung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten in diesem oder einem anderen Rechtssystem dar, in dem eine solche Aufforderung oder ein solches Angebot nach den Gesetzen des Rechtssystems rechtswidrig wäre.

Zusammenfassung des Kapitels

Es gibt drei Gründe, warum Sie Investieren in Betracht ziehen sollten:

  • Es ist eine ergänzende Möglichkeit, um Ihre grossen finanziellen Ziele zu erreichen.
  • Geld, das als Bargeld auf Konten liegt, verliert in der Regel eher an Wert, als dass es an Wert gewinnt.
  • Investieren ist eine Möglichkeit, mehr Kontrolle über Ihre Finanzen zu erlangen.

Wie viel?

Zur Bestimmung der zu investierenden Summe muss man zunächst die Frage beantworten: „Wie viel Geld brauche ich?“

Denn die Investition Ihres Geldes in Anlagen hat einen Haken: Wenn Sie Ihr Geld vorzeitig abziehen müssen, um Rechnungen oder unerwartete Ereignisse zu bezahlen, besteht die Gefahr, dass dies während eines periodischen Abschwungs geschieht. Dadurch verlieren Sie nicht nur Geld, sondern auch die Chance, langfristig eine Rendite zu erzielen.

Wir vermeiden diese Szenarien mit einem entscheidenden Schritt, bevor wir eine Investition tätigen. Man kann das Vermögen eines Menschen in vier Töpfe aufteilen. Der erste Topf ist die eiserne Reserve, ein „Sicherheitsnetz“ in Form von Bargeld. Der zweite ist die Rente. Der dritte sind die Investitionen. Und der vierte Topf besteht aus ambitionierteren Investitionen – Gelegenheiten, die mit einem höheren Risiko verbunden sind, aber zu einer großen positiven Veränderung im Leben führen können. Jeder Topf hat einen anderen Zeitrahmen und einen anderen Zweck. Bevor wir entscheiden, wie viel wir in unseren dritten (Investitions-)Topf legen, müssen wir erst einmal wissen, wie viel sich in den ersten beiden befindet.

Kalkulieren Sie Unvorhersehbares ein

Den ersten Topf nennen wir auch den „Notfalltopf“ oder die „Bargeldreserve“. Wir verwenden diesen Topf, um sicherzustellen, dass wir genug Geld haben, um unsere regelmässigen Ausgaben und unser tägliches Leben zu bestreiten, sowie als Sicherheitsnetz für unerwarte- te Ausgaben. Natürlich sollte dieser Topf aus liquiden Mitteln bestehen, auf die Sie zugreifen können (Bargeld), oder aus sehr liquiden Anlagen, die leicht in Bargeld umgewandelt werden können.

Vielen von uns fällt es schwer, zu entscheiden, wie viel sie für schlechte Zeiten zurücklegen sollen. Das liegt daran, dass wir emotional auf den Gedanken reagieren, unseren Arbeitsplatz zu verlieren oder schwierige Zeiten vor uns zu haben, und daher den benötigten Betrag über-oder unterschätzen. Im Internet finden sich ein paar Faustregeln. Einige Fachleute empfehlen zum Beispiel, genug Geld für die Ausgaben von 24 Monaten zurückzulegen.

Eine gute Idee ist es, die Höhe Ihrer Rücklagen auf der Grundlage der monatlichen Ausgaben zu bestimmen, da dies die Verpflichtungen widerspiegelt, die Sie im Falle eines Einkommensverlustes haben werden. Wir schlagen jedoch eine wichtige Ergänzung vor. Diese Zahl dürfte mit Ihrem Alter variieren. Als junger Mensch ist es leichter, wieder auf die Beine zu kommen, als wenn Sie eine Familie haben, die von Ihnen abhängig ist, oder wenn Sie auf eine Rente angewiesen sind.

Investieren Sie in Ihre Zukunft

Der zweite Topf umfasst Ihr Vorsorgeguthaben und – wenn Sie berufstätig sind – Ihre zweite Säule. Ihre Pensionskasse ist eine Anlage, die von anderen verwaltet wird. Das zeigt, dass der Schritt zu eigenen bewussten Investitionen weniger abwegig ist, als Sie denken! Die folgende Grafik gibt einen Überblick darüber, wie die zweite Säule aufgebaut ist.

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Bemerkenswertist,dasswirdazu neigen, unsere Rente zu vernachlässigen. Warum? Weil wir sie als langweilig oder als sehr weit in der Zukunft liegend empfinden. Wir haben ein paar Ratschläge für Sie:

  • Je früher Sie Ihren Ruhestand planen, desto besser. Das Schweizer Säulensystem basiert auf subtilen Mechanismen und verändert sich mit der Zeit. Letztlich haben die niedrigen Zinssätze den jüngeren Generationen beispielsweise schlechte Aussichten beschert. Sie sollten wissen, was in Zukunft auf Sie zukommt. Die wichtigsten Informationen finden Sie im Vorsorgeausweis, den Sie am Jahresende erhalten. Es empfiehlt sich auch, mit den Arbeitnehmervertretern Ihres Unternehmens zu sprechen, die im Vorstand der Pensionskasse sitzen. Falls Sie selbstständig sind, werden Sie ebenfalls geeignete Gesprächspartner finden.
  • Die zweite Säule hat ihr eigenes, einzigartiges Potenzial, lohnend zu sein, und es kann für manche Menschen sinnvoll sein, freiwillig dazu beizutragen. Finanzplaner und Steuerexperten können Sie dabei unterstützen.
  • Pensionsfonds lehren uns eine grundlegende Lektion in Sachen Investitionen: Jeden Monat fliesst ein Teil unseres Gehalts in die Säulen, ohne dass wir uns dessen unbedingt bewusst sind, und Jahre später – wenn es Zeit für den Ruhestand ist – stellenwirfest, dass dieses Kapital fleissig für uns gearbeitet hat.

Pflegen Sie Ihr Vermögen

Nachdem Sie eine Bargeldreserve berechnet und sich vergewissert haben, dass Ihre Altersvorsorge abgesichert ist, können Sie erwägen, das verbleibende Geld für Investitionen zu verwenden (Ihren dritten Topf). Das ist logisch, denn:

  1. Sie sollten für lange Zeit nicht auf dieses verbleibende Geld zugreifen müssen und
  2. Sie werden wahrscheinlich keine hohen Renditen erzielen, wenn Sie es auf einem Sparkonto belassen (in der Schweiz können Sie sich glücklich schätzen, wenn Sie ein Sparkonto haben, das einen höheren Jahreszins als 0,15 % zahlt!). Wie wir in Kapitel 1 erfahren haben, gibt es wenig Grund, Bargeld auf einem Konto zu belassen, wenn Sie nicht vorhaben, es in naher Zukunft zu verwenden.

Verwirklichen Sie Ihren Traum

Schliesslich gibt es noch den vierten Topf. Dieser Topf ist optional und sollte unserer Meinung nach erst dann in Betracht gezogen werden, wenn Sie die ersten drei Töpfe gefüllt haben. Wir finden es spannend, einen kleinen Betrag für risikoreichere (und mitunter ungewöhnliche) Investitionen zu verwenden, die uns besonders am Herzen liegen. Dazu gehören beispielsweise Spekulationen, der Kauf von digitalen Vermögenswerten sowie das Sammeln von Gegenständen wie Kunst, Wein und Büchern. Auch wenn die Chancen gering sind, kann sich eine dieser Investitionen wirklich auszahlen und Ihnen neue Türen eröffnen. Wir raten Ihnen jedoch, das Geld in diesem Topf wie einen Lottoschein zu betrachten: Sie sollten sich der Möglichkeit bewusst sein, dass Sie es verlieren könnten, und niemals mehr investieren, als Sie sich leisten können.

Die wichtigste Frage, die Sie beantworten müssen, bevor Sie mit dem Investieren beginnen, ist, wie viel Sie in jeden Topf stecken sollten.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwe- cken. Sie sollten die enthaltenen Informationen nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung auslegen. Nichts in diesem Artikel stellt eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten oder eine Empfehlung oder Befürwortung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten in diesem oder einem anderen Rechtssystem dar, in dem eine solche Aufforderung oder ein solches Angebot nach den Gesetzen des Rechtssystems rechtswidrig wäre.

In was?

Es gibt unzählige Anlagemöglichkeiten für jeden. In diesem Kapitel geht es nicht darum, Ihnen zu sagen, in welche Sie investieren sollen, sondern darum, Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu geben, die es gibt. Wenn Sie Wirtschaftswissenschaftler sind, mögen Sie uns bitte verzeihen: Der Einfachheit halber fassen wir alle Vermögenswerte in vier verschiedene Kategorien zusammen:

  • Menschen
  • Gegenstände
  • Organisationen
  • Alle Tauschmittel der drei vorherigen Kategorien

Menschen

Menschen sind vielleicht nicht das Erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man an Investitionen denkt, aber sie sind tatsächlich eine Investitionskategorie. Sie können sich selbst als Beispiel nehmen: Sie sind eine Maschine, die ein Einkommen produziert und können somit als ein Vermögenswert für die Gesellschaft betrachtet werden. Das mag zunächst vielleicht schockierend klingen – niemand möchte als Ressource betrachtet werden –, aber es ist eine wirtschaftliche Realität. Sie haben in eine Ausbildung investiert, die es Ihnen ermöglicht hat, einen Arbeitsplatz zu finden und ein Einkommen zu generieren.

Es lohnt sich auch, in die Menschen um uns herum zu investieren. Wir tun dies indirekt über Steuern und unsere Rentenfonds, aber wir können es auch direkter tun, indem wir zum Beispiel das Studium unserer Kinder finanzieren. Man darf nicht vergessen, dass sie es sind, die irgendwann unsere Renten finanzieren werden!

Gegenstände

Diese Kategorie ist uns wahrscheinlich am geläufigsten, weil sie am greifbarsten ist. Wir alle sind es gewohnt, Dinge zu kaufen und zu konsumieren: materielle Güter, Häuser, Lebensmittel usw. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, können diese Dinge aber auch Investitionsmöglichkeiten darstellen.

Ein Überblick:

  • Rohstoffe: So gut wie alles, was uns umgibt, war einmal ein Rohstoff oder Material. Dazu gehören der Weizen in unseren Nudeln, der Kaffee in unserer Tasse, die Metalle in unseren Smartphones, der Kraftstoff in unserem Auto, das Gold in unserem Ring und vieles mehr. Diese häufig genutzten Ressourcen sind Rohstoffe und werden weltweit auf Märkten gehandelt, auf denen Produzenten, Händler, Hersteller und Verbraucher zusammenkommen. Diese Vermögenswerte können Teil eines Anlegerportfolios sein (allerdings in Form von Verträgen und nicht in physischer Form).

  • Immobilien: Immobilien sind für viele Menschen in der Schweiz und im Ausland von grosser Bedeutung. Abgesehen von ihrem Hauptzweck – uns ein Dach über dem Kopf zu bieten – sind Immobilien auch eine beliebte Anlageform, die das Anlegerportfolio ergänzen und regelmässige Erträge erwirtschaften kann. Immobilien sind relativ kapitalintensiv (man braucht eine grosse Summe Geld, um eine Immobilie zu kaufen), aber es gibt neue Formen der partizipativen Finanzierung, die den Erwerb von Wohneigentum vereinfachen.

  • Sammelobjekte: Es ist erstaunlich, was alles zum Sammelobjekt werden kann: Wein, Münzen, Briefmarken, Kunstwerke, Bücher, Videospiele, Poster, Figuren, Schallplatten, Karten, Möbel, Juwelen und Memorabilien sind nur einige Beispiele. Bei vielen Anlegern besitzen Sammlungen einen wertvollen Platz in ihren Portfolios. Sie zeichnen sich zwar durch ein sehr spezifisches finanzielles Verhalten aus und können recht illiquide sein (sie zu einem angemessenen Preis zu verkaufen, kann einige Zeit dauern), aber sie bieten gewisse Vorteile im Hinblick auf die Diversifizierung.

Organisationen

Wenden wir uns nun der dritten Kategorie zu: Organisationen. Unter Organisationen verstehen wir Gebilde, die aus einer oder mehreren Personen bestehen, die sich zu bestimmten Zwecken zusammengeschlossen haben.

Es gibt zahlreiche Arten von Organisationen, aber wir konzentrieren uns auf zwei von ihnen: Regierungen und Unternehmen.

Beide brauchen Finanzmittel – Länder, Kantone und Städte brauchen sie für soziale Projekte und zur Bezahlung von Verwaltungspersonal. Die Unternehmen brauchen sie, um ihr Wachstum zu finanzieren.

Für öffentliche Einrichtungen ist die wichtigste Finanzierungsform die Verschuldung. So hat der Kanton Genf vor kurzem eine grüne Anleihe ausgegeben, um die Entwicklung der CEVA zu finan- zieren – einer Bahnlinie, die mehrere Bahnhöfe der Stadt miteinander verbindet. Wie funktioniert das?

Grundsätzlich suchen öffentliche Einrichtungen nach Investoren, die ihnen für einen bestimmten Zeitraum Geld leihen und versprechen, es mit Zinsen zurückzuzahlen (das gleiche Prinzip wie bei Ihrer Hypothek, wenn Sie eine haben). Auch Unternehmen gehen so vor. Es gibt viele verschiedene Arten von Schulden: Darlehen (oft von Banken und Finanzinstituten gewährt), Anleihen und Schuldscheine. Als Anleger können Sie diese kaufen (d. h. Ihr Geld verleihen).

In der Praxis sind Anleihen (sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen) die beliebteste Form der Verschuldung für Anleger. Einer der Hauptvorteile für Anleger, die in Anleihen investieren, besteht darin, dass sie eine gewisse Transparenz bieten (man kennt die Zinsen, die man während der Laufzeit des Kredits vom Schuldner erhalten wird). Ausserdem sind sie weniger risikoreich als andere Anlageformen (wenn Sie zum Beispiel der Schweizer Regierung Ihr Geld leihen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie es zurückbekommen). Die hohe Sichtbarkeit Ihrer Rendite und das geringere Risiko spiegeln sich jedoch in geringeren Renditechancen als bei anderen Anlageformen wider.

Für Unternehmen gibt es neben dem Fremdkapital eine weitere wichtige Möglichkeit der Geldbeschaffung: die Ausgabe von Eigenkapital. Für kleine Unternehmen ist es schwierig, Kredite von Banken zu erhalten oder Anleihen zu emittieren, da sie von den Instituten als riskanter angesehen werden. Daher ist die Emission von Aktien für Start-ups und kleine Unternehmen oft der bevorzugte Weg zur Finanzierung ihrer Aktivitäten.

Was sind Aktien? Kurz gesagt: Ein Investor investiert einen Teil seines Kapitals in ein Unternehmen und hat im Gegenzug Anspruch auf einen Anteil an dessen Einkommen und Vermögen. Besitzt der Anleger beispielsweise eine Aktie eines Unternehmens, das 10 Aktien ausgegeben hat, so hat er Anspruch auf ein Zehntel der Unternehmenseinnahmen und ein Zehntel der Vermögenswerte.

Im Wesentlichen bedeutet der Besitz einer Aktie, dass er einen Teil des Unternehmens besitzt. Der Vorteil besteht darin, dass der Anleger bei einem Wachstum des Unternehmens wahrscheinlich stark davon profitieren wird. Umgekehrt ist der Anleger aber auch an den Risiken beteiligt und kann Geld verlieren, wenn das Unternehmen schlecht abschneidet oder in Konkurs geht.

Zusammengefasst (und vereinfacht) lässt sich also sagen: Sie können auf zwei unterschiedliche Arten in Unternehmen investieren – durch den Kauf von Anleihen (Schulden) oder Aktien.

Währungen verbinden die Welt

Um Menschen, Gegenstände und Unternehmen zu verbinden, werden Tauschmittel benötigt. Dabei kann es sich um alles handeln, was als Währung verwendet werden kann – von Fiatgeld und Warengeld bis hin zu Repräsentativgeld und Kryptowährung.

Mit unterschiedlichen Währungen sind Sie wahrscheinlich bereits vertraut. Wenn Sie schon einmal ins Ausland gereist sind, haben Sie Ihre Schweizer Franken wahrscheinlich gegen die Währung des anderen Landes eingetauscht.

Investoren kaufen Währungen aber nicht nur, weil sie in den Urlaub fahren möchten. Stattdessen können auch Währungen als Investition betrachtet werden. Der Wert einer Währung steht oft mit Aspekten der Volkswirtschaft eines Landes in Zusammenhang. Das bedeutet, dass Sie auf eine Wertsteigerung oder Wertminderung wetten können. Die Schweiz hat beispielsweise eine starke Volkswirtschaft und wenig Schulden. Dadurch ist der Wert des Schweizer Franken in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt verglichen mit dem Wert anderer Währungen angestiegen.

Und wenn Sie nicht an ein anderes Land glauben, oder an anderen Währungen als Fiatwährungen (also den von Regierungen ausgegebenen Währungen) interessiert sind, lohnt sich stattdessen vielleicht ein Blick auf den Neuzugang in diesem Bereich: Kryptowährungen.

Wir möchten dieses Kapitel mit einigen Anmerkungen abschliessen. Wie wir erfahren haben, ist die Investmentwelt riesig. Während man Investitionen in vier grobe Kategorien unterteilen kann (bei denen es sich nicht um eine allumfassende Liste handelt), lassen sich diese Kategorien jeweils in unzählige Unterkategorien aufteilen. Im Laufe der Zeit werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, welche davon für Ihre Situation am besten geeignet sind, und können sich dann auf diese konzentrieren. Wenn wir Ihnen aber einen Ratschlag mit auf den Weg geben dürfen: Investieren Sie stets nur in etwas, das Sie auch verstehen.

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwe- cken. Sie sollten die enthaltenen Informationen nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung auslegen. Nichts in diesem Artikel stellt eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten oder eine Empfehlung oder Befürwortung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten in diesem oder einem anderen Rechtssystem dar, in dem eine solche Aufforderung oder ein solches Angebot nach den Gesetzen des Rechtssystems rechtswidrig wäre.

Mit wem?

Es ist an der Zeit, die grosse Frage zu beantworten: Wie fange ich an, mein Geld zu investieren?

Ganz einfach! Oder?

Zum Einstieg eröffnen Sie einfach ein Konto bei einer Bank, einem Broker oder einem Fintech-Unternehmen, zahlen etwas Geld ein und kaufen alles, was Sie wollen. Und dafür befinden Sie sich tatsächlich in einem der besten Länder weltweit! Mit ihren 2464 Banken mit 2’552 Filialen und einer Flut an Investment-Apps, die auf den Markt kommen, ist die Schweiz das Land mit einem der herausragendsten Bankensektoren.

Aber ist das die Antwort? Vielleicht sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen, um nachzudenken.

Wenn Sie investieren wollen, ist der wichtigste Schritt, sich gut zu informieren, bevor Sie Entscheidungen treffen. Deshalb ist „einfach“ nicht unbedingt auch „gut“. Sie sollten sich daher eine wichtige Frage stellen: Sind Sie gewappnet, um zu investieren? Wir sprechen hier nicht von Mut, sondern fragen ganz pragmatisch: Haben Sie die nötige Zeit, den nötigen Willen und die nötige Erfahrung?

Um zu verstehen, warum diese Faktoren so wichtig sind, werfen wir einen Blick auf die vielen Möglichkeiten, die Ihnen offenstehen.

Genaue Zahlen zu nennen, ist schwierig, aber die besten Brokerhäuser der Schweiz bieten Ihnen Zugang zu 40’000 bis 3’000’000 Wertpapieren5, also Vermögenswerten, die Sie an den Finanzmärkten handeln können. Gar nicht so schlecht, oder?

Die für Sie passenden Investitionen stecken irgendwo in diesen tausenden Möglichkeiten. Es liegt an Ihnen, sie auch zu finden. Leichter gesagt, als getan.

Sich durch diese schier unendliche Zahl an Optionen zu kämpfen, ist sehr aufwändig, vor allem, wenn Sie nicht genau wissen, wonach Sie suchen sollen. Lassen Sie sich davon aber nicht entmutigen! Wir möchten Ihnen damit nur verdeutlichen, dass ein gewisser Aufwand an Zeit und Energie nötig ist, um richtig zu investieren. Und wenn Sie nicht über diese Zeit und Energie verfügen, brauchen Sie Unterstützung.

Wie hätten Sie es gerne?

Abhängig davon, wie gut Sie vorbereitet sind und wie viel Unterstützung Sie noch benötigen, stehen Ihnen im Prinzip drei unterschiedliche Optionen zur Auswahl.

  • Selbst ist der Anleger. Alles, was Sie tun müssen ist, ein Handelskonto zu eröffnen. Wenn Sie im Herzen ein Abenteurer sind, dann ist das die richtige Wahl für Sie. Gegen eine Gebühr können Sie alle Optionen, die Ihnen auf Handelsplattformen zur Verfügung stehen, kaufen und verkaufen. Diese Lösung bietet Ihnen die meiste Freiheit – allerdings sind Sie dabei auch ganz auf sich gestellt. Es liegt allein in Ihrer Verantwortung, die richtigen Investitionen auszuwählen.
  • Geführte Investitionen. Sie lassen sich bei Ihren Investitionen von einem Menschen oder einem dafür entwickelten System unterstützen. Viele Banken, Broker und Online-Apps bieten diese Art von Service. So können Sie ganz behutsam anfangen und dabei viel lernen.
  • Concierge-Investitionen.WennSie nicht bereit sind, Ihre Zeit und Energie der Prüfung und Auswahl aller möglichen Anlageoptionen zu widmen, Ihnen aber bewusst ist, wie wichtig Investitionen sind, ist das die richtige Wahl für Sie. Die Verwaltung Ihrer Investitionen wird vollständig von einem Finanzexperten übernommen. Dabei ist es wichtig, dass Sie kein Problem damit haben, die Kontrolle abzugeben.

Bevor Sie vielleicht vorschnell zu einem Entschluss kommen und sich schnell für eine dieser drei Lösungen entscheiden, möchten wir Ihnen noch einen wichtigen Ratschlag mit auf den Weg geben: Ihre Bedürfnisse und Interessen als Anleger werden sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln, genauso wie die Finanzmärkte. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie in der Zukunft Ihre Strategie wechseln, die im Moment für Sie die richtige ist, oder eine Kombination aus diesen drei Optionen bevorzugen.

Aber egal, wofür Sie sich entscheiden, es ist wichtig, dass Sie zwei Dinge tun:

  1. Halten Sie sich stets auf dem Laufenden, damit Sie verstehen, wie und warum sich Ihre Investitionen entwickeln.
  2. Stimmen Sie Ihre Investitionen von Zeit zu Zeit neu ab. Warum das wichtig ist, erklären wir Ihnen gleich.

Gut informiert. Nicht mehr und nicht weniger.

Fast alle Kinder erleben irgendwann einmal, wie faszinierend es ist, einen Samen zu pflanzen und zu beobachten, wie daraus langsam eine Pflanze heranwächst. Anfangs ist es Neugierde. Dann Ungeduld. Und zum Schluss: Freude. Während manche von uns auch als Erwachsene noch dieser Faszination unterliegen und unsere eigenen Gemüsegärten anlegen, ziehen die wenigsten von uns ihre eigenen Lebensmittel komplett heran. Wir verlassen uns auf Bauern und gehen in den Supermarkt, um Gemüse, Obst und Fleisch zu kaufen und damit unseren Hunger zu stillen. Und manchmal hinterlässt dieses blinde Vertrauen bei uns einen bitteren Nachgeschmack – von der kleinen Unannehmlichkeit, wenn unser Supermarkt an dem Tag, an dem wir unser Lieblings- Panna-Cotta-Rezept kochen wollten, keine Erdbeeren mehr hat, bis hin zu grossen Skandalen der Lebensmittelindustrie, die uns stark verunsichern können. Trotzdem lassen wir die Alternative häufig ausser Acht: einfach auf Supermärkte zu verzichten und unsere Lebensmittelversorgung selbst in die Hand zu nehmen. Und das hat auch seinen Grund, denn der Anbau eigener Lebensmittel ist ein Vollzeitjob.

Dasselbe gilt auch für das Investieren.

Um sich selbst um Ihre Investitionen zu kümmern, brauchen Sie das nötige Wissen und starke Nerven. Wenn Sie sich dennoch für diese Option entscheiden, haben Sie natürlich die volle Kontrolle über alle Ihre Entscheidungen und Ihr finanzielles Schicksal. Diese Freiheit bedeutet aber eben auch viel Verantwortung und Aufwand. Folgende Punkte sollten Sie daher berücksichtigen:

  • Sich selbst um alles zu kümmern ist nicht unbedingt günstiger. Zum einen, weil Profis bei der Verhandlung von Gebühren mehr Einfluss haben. Zum anderen, weil auch Kleinvieh Mist macht: Die für sich genommen niedrigen Kosten (Handelsgebühren, Depotgebühren, Mindestbeträge und Schwellenwerte, Vermittlungsgebühren usw.) addieren sich, und am Ende stehen Sie nicht zwingend besser da.
  • Sich selbst um alles zu kümmern funktioniert nicht immer. Aktuelle Studien zeigen, dass die meisten Privatanleger Geld verlieren. Wir sind der Ansicht, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass unerfahrene Händler viele ihrer Entscheidungen darauf stützen, was ihre Aufmerksamkeit erregt, anstatt auf klare Investitionskriterien.
  • Sich selbst um alles zu kümmern bedeutet, dass Sie eventuell Ihren Neigungen und Vorlieben zuwiderhandeln müssen, ansonsten kann es teuer werden. Nicht-Profis (auch „Kleinanleger“ genannt) haben in der Regel stärker fokussierte Portfolios und haben Probleme mit Entscheidungen wie „wie viel Geld sollte ich in jede Investition stecken?“ oder „wann sollte ich kaufen und verkaufen?“6.
  • Sich selbst um alles zu kümmern bedeutet, dass Sie dazu in der Lage sein müssen, Fakten von Hörensagen zu unterscheiden. Finanzinformationen zu finden, ist einfach. Aber wie verlässlich sind sie? Denken Sie daran, dass Broker Ihnen den Handel erleichtern, weil sie umso mehr Gebühren einnehmen, je mehr Sie kaufen und verkaufen.
  • Sich selbst um alles zu kümmern bedeutet viel Aufwand. Haben Sie genug Zeit, um sich intensiv um Ihre Investitionen zu kümmern? Haben Sie die nötigen Tools, um Ihr Portfolio zu überwachen, seine Entwicklung zu verfolgen, Risiken zu bewerten und Überschneidungen zwischen unterschiedlichen Investitionen zu verstehen?

Wenn Sie sich selbst um Ihre Investitionen kümmern, haben Sie also einige klare Vorteile: Sie haben die volle Kontrolle und können sich sicher sein, dass Ihr Portfolio zu Ihrer Persönlichkeit passt. Wenn Sie aber Geld verlieren, können Sie nur sich selbst dafür die Schuld geben. Wenn Sie die Verantwortung für Ihre Vermögensverwaltung dagegen an jemanden übertragen, sieht die Sache ganz anders aus.

Sie übergeben das Steuer an einen Profi und können sich so auf andere wichtige Aspekte Ihres Lebens konzentrieren. Und falls Ihr Portfolio nicht die erwartete Leistung erbringt, können Sie eine andere Person dafür zur Verantwortung ziehen. Aber auch die Delegation hat natürlich ihre Nachteile:

  • Delegieren bedeutet, zu akzeptieren, dass gewisse Investitionsentscheidungen ohne Sie getroffen werden. Üblicherweise entwickeln Sie bei der Arbeit mit einem Profi gemeinsam einen Plan, indem Ihre Investmentziele, das gewünschte Risiko-Niveau, Ihre Präferenzen und Einschränkungen usw. festgehalten werden, überlassen die letztendlichen Investitionsentscheidungen aber dem Profi. Sie können dessen Entscheidungen dann nicht ständig infrage stellen.
  • Delegieren erfordert Vertrauen. Sie müssen darauf vertrauen, dass jede Entscheidung in Ihrem Interesse getroffen wird und nicht im Interesse Ihres Beraters.
  • Delegieren bedeutet, ein gewisses Mass an Standardisierung zu akzeptieren. Manager verwalten normalerweise das Geld dutzender oder sogar tau- sender Kunden. Indem sie das Vermögen ihrer Kunden „zusammenlegen“, können sie deutlich wirtschaftlicher agieren (bessere Gebühren, bessere Steuerung usw.). Das geht aber nur auf Kosten der individuellen Anpassung.

So hat jede Lösung ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Die gute Nachricht ist, dass Sie selbst am besten wissen, welche Lösung für Ihre persönliche Situation am besten geeignet ist. Vielleicht bieten Ihnen Supermärkte im Alltag die meisten Vorteile, aber manche Gemüsesorten ziehen Sie doch am liebsten selbst heran.

4Quelle: Banque Nationale Suisse, EBF, ab 2020

5Quelle: based on the numbers given by a panel of Swiss brokerages firms, as of December 2021

6Aufmerksamkeitsgesteuerter Handel und Renditen: Evidence from Robinhood Users by Brad M. Barber, Xing Huang, Terrance Odean, Christopher Schwarz :: SSRN

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwe- cken. Sie sollten die enthaltenen Informationen nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung auslegen. Nichts in diesem Artikel stellt eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten oder eine Empfehlung oder Befürwortung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten in diesem oder einem anderen Rechtssystem dar, in dem eine solche Aufforderung oder ein solches Angebot nach den Gesetzen des Rechtssystems rechtswidrig wäre.

Wann und wie lange?

Egal, ob Sie sich dazu entscheiden, selbstständig zu investieren, oder sich von einem Profi helfen zu lassen, gibt es zwei Fragen, die Sie sich selbst stellen sollten: „Wann sollte ich investieren?“ und „Wie lange sollte ich investieren?“

Ihnen sollte bewusst sein, dass dies einige der am schwierigsten zu beantwortenden Fragen des Finanzwesens sind. Die erste Frage hängt mit dem sogenannten „Markt-Timing“ zusammen; die zweite hängt vom sogenannten „Anlagehorizont“ ab. Worum es sich dabei handelt, erklären wir Ihnen jetzt.

Ist es schon so weit?

In der Theorie lässt sich die Frage „Wann sollte ich investieren?“, ganz einfach beantworten. Erstens sollten Sie dann investieren, wenn Sie das Gefühl haben, dazu bereit zu sein. Und zweitens sollten Sie dann investieren, wenn auf dem Markt günstige Bedingungen herrschen. „Günstige Marktbedingungen“ liegen in einem positiven wirtschaftlichen Umfeld vor, in dem Investitionen höchstwahrschein- lich finanzielle Erträge liefern werden. Nachdem Sie Kapitel 2 gelesen haben, sollten Sie bereits einen besseren Überblick darüber haben, welchen Anteil Ihres Vermögens Sie investieren können, ohne Ihre finanzielle Situation zu gefährden. Sie haben alles durchgerechnet und fühlen sich eher bereit, die Theorie in die Tat umzusetzen. Wer gut vorbereitet ist, ist abernichtzwingendauchschonbereit. Es wäre nicht überraschend, wenn Ihnen kurz, bevor Sie auf „Investieren“ klicken, doch noch tausende Gedanken durch den Kopf schwirren.

Gedanken wie „ist jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt, um zu investieren?“ oder „in der Welt geschehen gerade viele schreckliche Dinge, und ich habe gehört, dass es noch schlimmer werden könnte ...“ sind völlig normal.

Unsere Gefühle können mächtige Verbündete sein, die uns dabei helfen, Gutes zu tun und ethisch verantwortungs- bewusste Investitionsentscheidungen zu treffen. Sie können uns aber auch manchmal im Wege stehen. Angst zum Beispiel entsteht in einem kleinen Bereich unseres Gehirns namens Amygdala. Sie kann sehr hilfreich sein und uns in gefährlichen Situationen unterstützen. Sie kann aber auch unsere Fähigkeit, klar zu denken beeinträchtigen und bringt uns manchmal dazu, die falsche finanzielle Entscheidung zu treffen, sodass wir zum Beispiel unsere Investitionen zu schnell verkaufen oder Risiken überbewerten. Unsere Gefühle zu unterdrücken, ist unmöglich, denn sie sind fest in unserem Gehirn verankert, aber wir können lernen, sie zu kontrollieren. Dabei können uns zum Beispiel folgende Techniken helfen:

  • Wir können unsere Investitionsstrategien regelmässig neu bewerten und so sichergehen, dass wir ihnen treu bleiben.
  • WirkönneninunserenInvestitionsprozess Sicherheitsmassnahmen integrieren – zum Beispiel, indem wir nach und nach investieren.
  • Wir können akzeptieren, dass Investitionen immer auch ein gewisses Risiko bedeuten.

Letztendlich ist die Entwicklung eines erfolgreichen Investitionsprozesses genauso stark von unserem Wissen wie von unserer Selbstbeherrschung abhängig. Und die gute Nachricht ist, dass wir nur ein bisschen Konzentration und Geduld benötigen, um beides zu stärken. Damit bleibt noch die zweite Frage offen: „Ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um in den Markt zu investieren?“

Die Wahrheit ist, dass es ohne hellseherische Fähigkeiten unmöglich ist, diese Frage zu beantworten.

Im Finanzwesen gibt es zwei unumstössliche Wahrheiten:

  • Wir wissen erst im Nachhinein, ob der richtige Zeitpunkt gekommen war, um Vermögenswerte zu kaufen oder zu verkaufen.
  • Im jeweiligen Moment werden uns einfach Investitionsmöglichkeiten präsentiert, die mehr oder weniger riskant erscheinen. Ihr Preis ist dabei oft ein Hinweis darauf, wie hoch das Risiko wirklich ist. Letztendlich ist das Risiko aber immer eine Wahrnehmungsfrage. Mitten in einer Finanzkrise sieht alles riskant aus, und die Preise sinken in der Regel. Wenn sich die Situation wieder entspannt und Sie Vermögenswerte zu Schnäppchenpreisen erworben haben, werden Sie höchstwahrscheinlich Geld damit verdienen. Auf der anderen Seite werden Risiken dagegen oft unterschätzt, wenn die Aussichten gut sind und die Vermögenswerte gut dastehen. Das schein- bare Risiko ist daher nicht dasselbe wie das tatsächliche Risiko. Um aber wieder auf die zuvor angesprochene Unvermeidbarkeit zurückzukommen: Was wahr ist, stellt sich immer erst im Nachhinein heraus.

Wenn Sie an Ihr Gespür für das richtige Markt-Timing glauben, oder wenn Sie der Meinung sind, dass bestimmte Personen das richtige Gespür dafür haben, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Vermögenswerte zu kaufen oder zu verkaufen, sollten Sie folgenden Fall berücksichtigen: Mark Hulbert, ein Finanzexperte, hat die letzten vier Jahrzehnte damit verbracht, die Leistung von Investment- Newslettern zu verfolgen. Die meisten Finanzunternehmen bezahlen Experten, Analysten und Finanzgurus dafür, dass sie Newsletter schreiben, in denen sie ihre Investmenttipps verbreiten. Kurz gesagt: was man wann kaufen sollte.

Wenn also irgendjemand nachweisen kann, dass das perfekte Markt-Timing möglich ist, dann muss es jemand aus diesem Bereich sein. Wer ausser diesen Finanzprofis sollte es sonst sein? Und wenn das perfekte Markt-Timing möglich ist, dann müsste sich das in Form einer ausgeprägten Vermögenssteigerung niederschlagen – wenn Sie etwas kaufen, wenn es günstig ist, und wieder verkaufen, wenn die Preise hoch sind, müssen Sie damit schliesslich Geld verdienen.

Viele Experten rühmen sich ihrer Fähigkeit, die Entwicklung der Finanzmärkte genau vorhersagen zu können. Die Studie von Mark Hulbert zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild6. Die wenigen Experten, die den Markt manchmal übertreffen, können das nicht konsistent – und die allermeisten können es überhaupt nicht. Daraus lässt sich schliessen, dass es sehr kompliziert sein muss, das richtige Markt-Timing zu finden – immerhin scheitern sogar die Finanzexperten daran.

Wenn wir uns die erfolgreichsten In- vestoren wie Warren Buffett, Ray Dalio oder Jim Rogers ansehen, die über lange Zeiträume hinweg erstaunliche Ergebnis- se erzielen können, dann schreiben diese Experten ihren Erfolg etwas anderem als dem richtigen Markt-Timing zu: Sie schaffen es, gute Investitionschancen zu finden und ihnen treu zu bleiben.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Menschen, die behaupten, den richtigen Riecher für das perfekte Markt-Timing zu haben, damit in der Regel falsch liegen. Und die Personen, die hervorragende Renditen erzielen, sagen, dass das Hoffen auf den perfekten Zeitpunkt sinnlos ist. Sofern Sie also keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen, müssen Sie akzeptieren, dass sich die Frage, ob gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Investition gekommen ist, nur sehr schwer beantworten lässt.

Vor allem aber lenkt uns die fieberhafte Suche nach der Antwort auf diese Frage von einer anderen Wahrheit ab: Wie viel Zeit Sie im Markt verbringen, ist noch viel wichtiger! Oft zögern wir Investitionsentscheidungen hinaus. Wenn wir aber auf die Vergangenheit zurückblicken, wurden langfristig gesehen fast immer die geduldigen Anleger belohnt, die nicht alles auf eine Karte setzen. Wer zu lange zögert, verpasst damit meist den besten Zeitpunkt.

„Wann soll ich investieren?“, scheint also auf den ersten Blick eine essenzielle Frage zu sein, paradoxerweise ist es aber eine Frage, mit der Sie sich nicht zu lange aufhalten sollten. Und das aus vier Gründen:

  • Den perfekten Investitionszeitpunkt zu finden ist praktisch unmöglich.
  • Unsere Gefühle stehen uns immer im Wege, auch, wenn Fakten uns davon überzeugen, dass jetzt die richtige Zeit gekommen ist.
  • Sie könnten Ihre Zeit stattdessen für andere, genauso wichtigen Fragen nutzen.
  • Wissen kommt mit Erfahrung, und Fehler zu machen ist nötig, um daraus zu lernen und so ein besserer Investor zu werden.

Wie lang ist „langfristig“?

Nehmen wir an, Sie haben die Ressourcen (finanzieller und psychologischer Natur) gefunden, die Sie benötigen, um zu investieren. Jetzt bleibt noch eine letzte Frage, die es zu beantworten gilt: „Wie lange?“

In der Finanzwelt bezeichnen wir den Zeitraum, über den hinweg Sie eine Investition tätigen möchten, als Ihren „Zeithorizont“. Und Ihr persönlicher Zeithorizont ist von Ihren persönlichen individuellen finanziellen Zielen und Einschränkungen abhängig.

Egal, ob es Ihr Ziel ist, die Ausbildung Ihres Kindes, Ihren Ruhestand oder ein Haus zu finanzieren: Es sind diese grossen Lebensziele, von denen abhängt, wie lange Sie investieren müssen. Vor diesem Hintergrund ist eine gute Daumenregel: Je langfristiger Sie Ihr Vermögen investieren können, desto besser. Und das hat einen guten Grund.

Nur sehr wenige Unternehmen schaffen es, in sehr kurzer Zeit exponentiell zu wachsen – und diejenigen, die das schaffen, können genauso schnell wieder abfallen. Viele Unternehmen können aber über einen langen Zeitraum hinweg ein exponentielles Wachstum erreichen. Das bedeutet, dass wir als Anleger unsere Renditechancen steigern können, indem wir:

  1. unser Risiko diversifizieren, indem wir unser Vermögen auf unterschiedliche Chancen verteilen und
  2. die Vermögenswerte, die wir besitzen, so lange wie möglich halten.

Neben dem Austrittsdatum, das von einem grossen Lebensziel abhängig ist, können hier noch einige andere Faktoren eine Rolle spielen.

Marktereignisse

Wenn Ihr geplantes Austrittsdatum in absehbare Nähe rückt, ist jede möglicherweise drohende Rezession ein Punkt, den Sie unbedingt berücksichtigen sollten. Marktabschwünge sind unvermeidlich, aber kein grosses Problem, wenn Ihr Zeithorizont noch Jahrzehnte in der Zukunft liegt. Das liegt daran, dass sich Ihre Vermögenswerte von jedem Wertverlust im Laufe der Zeit wahrscheinlich wieder erholen werden. Wenn Ihr Austrittsdatum aber in absehbare Nähe rückt, bleibt Ihren Vermögenswerten nicht mehr genug Zeit, um sich über die nächsten fünf bis zehn Jahre wieder zu erholen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, Ihr beabsichtigtes Austrittsdatum entsprechend anzupassen, oder auf Vermögenswerte mit einem niedrigeren Risikoprofil umzuschichten.

Sich verändernde Lebensumstände

Das einzige, was sich in unserem Leben mit Bestimmtheit vorhersagen lässt, ist, dass immer wieder unvorhersehbare Veränderungen eintreten. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass Sie eine eigene Geschäftsidee entwickeln, von der Sie überzeugt sind, dass sie Ihnen mit grösserer Wahrscheinlichkeit die gewünschten Renditen liefert. Oder vielleicht ist plötzlich ein drittes Kind auf dem Weg. Was auch immer passiert: Ihre finanziellen Ziele können sich im Laufe der Zeit immer wieder ändern, was Sie dazu inspirieren wird, Ihre aktuellen Investitionen zu überdenken.


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6Stock Market Timing Study - Von Mark Hulbert und Hulbert Financial Digest (hulbertratings.com)

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Publikation dient nur zu Informationszwe- cken. Sie sollten die enthaltenen Informationen nicht als Rechts-, Steuer-, Anlage-, Finanz- oder sonstige Beratung auslegen. Nichts in diesem Artikel stellt eine Aufforderung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten oder eine Empfehlung oder Befürwortung des Kaufs oder Verkaufs von Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten in diesem oder einem anderen Rechtssystem dar, in dem eine solche Aufforderung oder ein solches Angebot nach den Gesetzen des Rechtssystems rechtswidrig wäre.

Wie?

Haben Sie sich Zeit genommen, um über alle Fragen nachzudenken, die wir hier angesprochen haben? Dann sollten Sie sich jetzt über folgende Punkte im Klaren sein:

  • Sie sollten wissen, aus welchen Gründen Sie gerne investieren würden
  • Sie sollten wissen, wie viel Sie investieren können
  • Sie sollten ein grobe Ahnung haben, welche unterschiedlichen Investitionsarten Ihnen zur Auswahl stehen
  • Sie sollten sich entschieden haben, ob Sie dazu bereit sind, selbstständig zu investieren, oder ob Sie sich lieber unterstützen lassen möchten
  • Sie sollten dazu in der Lage sein, den Zeithorizont für Ihre Investitionen festzulegen

Was fehlt noch?

Ein paar wichtige Punkte!

Es ist wichtig, dass Sie jetzt einen Plan entwickeln und sich weiterhin eingehend mit dem Thema Investitionen auseinandersetzen.

Um das für Sie so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir eine zweiteilige E-Mail-Serie entwickelt, die Sie durch den Aufbau Ihrer eigenen Investitionsstrategie leitet. Diese Serie nennen wir Masterclass, und Sie können beide Teile per E-Mail erhalten.

Wir möchten Sie ausserdem dazu anregen, die Artikel, Videos und Podcasts zu nutzen, die wir regelmässig auf i-vest hochladen. Sie alle wurden speziell entwickelt, um Ihnen die Denkweise eines langfristigen Investors näherzubringen (und sollten zudem unterhaltsam sein!).

Willkommen in der Welt des Investments! Das Abenteuer beginnt jetzt.

Über die Autoren

Amandine Soudeille, Investment Analyst bei Alpian

Amandine begann ihre Karriere 2015 in der Finanzabteilung von Porsche France, bevor sie im FX Sales Desk der Société Générale CIB in Genf und anschliessend als Fixed Income Sales/Trader bei Valcourt, einem Wertpapiermakler in Genf, arbeitete. Sie hat einen Master in Management (PGE) der Toulouse Business School sowie einen MSc in Finance der EBS Universität in Deutschland. Amandine hat eine Leidenschaft für Porsche und spielt gerne Golf, tanzt Salsa oder argentinischen Tango.


Mattia Scolaro, Wealth Advisor bei Alpian

Mattia ist ein erfahrener Kundenberater, der über mehr als ein Jahrzehnt Branchenerfahrung verfügt. Er verbrachte 10 Jahre bei der Credit Suisse, wo er sich vom Lehrling zum Assistant Vice President hocharbeitete. Er schloss 2019 die Kalaidos Banking + Finance School in Lausanne ab. Er ist ein Fussballfan, hört aber auch gerne Musik und reist, um neue Länder und Kulturen zu entdecken.


Victor Cianni, CIO bei Alpian

Victor hat mehr als 13 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltung. Im Laufe seiner Karriere hat er viele Einzelpersonen, Familien und Institutionen auf ihrem finanziellen Weg begleitet, indem er sie entweder bei ihren Investitionen beraten oder ihr Vermögen in ihrem Namen verwaltet hat. Er hatte eine Reihe von Schlüsselpositionen in den Investmentabteilungen von CA Indosuez, Lombard Odier und Citi Private Bank inne. Er hat einen Ingenieursabschluss in Bioinformatik und Modellierung vom Institut National des Sciences Appliquées in Lyon und ist ein zertifizierter FRM. In seiner Freizeit liebt Victor wissenschaftliche Lektüren und das Sammeln seltener Bücher.

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