Alpian geht eine Partnerschaft mit Fideuram ein: Alessandro Sbrizzi erklärt, warum sinnvolle Partnerschaften wichtig sind

Freitag, 27. Mai
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Alpian hat gerade seine neue Partnerschaft mit Fideuram bekannt gegeben - Intesa Sanpaolo Private Banking. Aber welchen Wert kann diese Partnerschaft für die zukünftigen Kunden von Alpian haben und warum ist der richtige Partner in dieser Phase der Entwicklung von Alpian so wichtig? Wir haben mit Alessandro Sbrizzi, dem Chief of Staff, Strategic Projects bei Alpian, über die gemeinsame Zukunft der beiden Unternehmen gesprochen.

Welche Rolle spielen Partnerschaften mit anderen Banken beim Aufbau einer neuen Bank?

Wir haben die Vorteile dieser Art von Partnerschaften mit Industrieunternehmen schon früh erkannt, als wir mit Reyl & Cie zusammenarbeiteten: Für Alpian bedeutet eine Partnerschaft mit einem Unternehmen wie Fideuram Intesa Sanpaolo Private Banking, dass wir aus nächster Nähe sehen können, wie man einen Prozess entwickelt, der Zehntausende von Kunden bedient. Es ist, als ob wir das Endstadium dessen, was wir aufbauen wollen, von innen sehen. Ausserdem kann uns eine solche Partnerschaft unschätzbare Einblicke in die Probleme und Erfahrungen der anderen Partei geben. Wir können aus den Fehlern anderer lernen, was bei der Entwicklung einer Technologie sehr wichtig ist.

Wir profitieren von erstklassigem Wissen über Kundenbedürfnisse, Branchentrends und Kommunikationsstrategien. Und natürlich haben wir einen Reputationsvorteil, wenn wir uns an Interessengruppen wenden und Verträge mit Dritten abschliessen. 

Aus der Sicht unserer Partner bietet Alpian Zugang zu dynamischen und unternehmerisch denkenden Teams: Sie können aus der ersten Reihe aus beobachten, wie ein Unternehmen in derselben Branche durch den Einsatz innovativer Technologien wachsen kann. Ausserdem können sie Mitarbeitenden, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, attraktive Projekte anbieten.

Warum habt ihr Fideuram für diese Partnerschaft ausgewählt?

Fideuram Intesa Sanpaolo Private Banking war ein selbstverständlicher Partner für Alpian nach der Übernahme von Reyl & Cie, der Bank die uns ins Leben gerufen hat. Es gibt eine klare Übereinstimmung in der Vision und der langfristigen Strategie, die auf Kundenzentrierung, Investitionen in innovative Technologien und Talentmanagement basiert. Schon bei unserem ersten Treffen zeigten sie ein starkes Interesse an einer Zusammenarbeit und sie vertrauten uns, noch bevor wir reif genug waren, eine Kooperation einzugehen. Der von uns aufgestellte Kooperationsplan war ehrgeizig, gab Alpian aber Raum, um zu wachsen und zu lernen, wie man eng mit einem institutionellen Partner zusammenarbeitet. 

Wie wird die Partnerschaft das Angebot von Alpian verbessern?

Wir lernen, wie jeder Bankprozess darauf ausgerichtet ist, die Zufriedenheit der HNWI-Kunden zu erhöhen, wie Dienstleistungen priorisiert und Probleme angegangen werden können. Wir sehen die kritischen Punkte beim digitalen Onboarding und können unsere Kundenreise entsprechend neu ausrichten. Darüber hinaus kann Alpian das Investitionsnetzwerk und die Fähigkeiten einer Gruppe mit einem verwalteten Vermögen von fast 350 Mrd. Euro nutzen. 

Was bedeutet diese Partnerschaft für die zukünftigen Kunden von Alpian?

Die Lösungen und Angebote von Alpian werden breiter gefächert sein, beispielsweise in Bezug auf die Anlageangebote. Wir werden auf die Erfahrung und das Wissen eines stärkeren Partners zählen können, der in der Lage ist, das Wachstum zu unterstützen und eine ehrgeizigere Produkt-Roadmap zu ermöglichen.

Warum sind solche Partnerschaften für den Aufbau einer Bank wichtig?

Diese Partnerschaften sind nicht unbedingt notwendig - wir haben schon andere Neo-Banken gesehen, die sich entschieden haben, ihre Dienstleistungen ohne Partnerschaften anzubieten, wie Revolut oder Monzo. Es stimmt jedoch, dass erfolgreiche digitale Vermögensverwaltungsinitiativen in Partnerschaft mit etablierten Industrieunternehmen gestartet wurden, wie z. B. Nutmeg (JP Morgan) oder Marcus (Goldman Sachs).

Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass das Wissen und die Erfahrung etablierter Anbieter in der Mass Affluent Branche wichtiger sind als die Preisgünstigkeit oder die Bandbreite der angebotenen Dienstleistungen, wenn es darum geht, hochwertige Dienstleistungen anzubieten.

Was sind vielleicht die Herausforderungen bei der Gründung einer solchen Partnerschaft?

Alpian musste zunächst eine neue Arbeitsweise erlernen. Wir mussten Schulter an Schulter mit einem erfahreneren Begleiter arbeiten. Oft sahen sich 2-3 Leute von unserer Seite mit 15-20 Kolleginnen und Kollegen von der Seite unseres Partners konfrontiert, die neugierig auf das waren, was wir taten, aber gleichzeitig auch für ihr aktuelles Geschäft verantwortlich waren. 

Wir mussten - wieder einmal - bei Null anfangen, während unser Unternehmen in der Schweiz die letzten Schritte zur Einführung unserer Bankdienstleistungen erledigte. 

Eine weitere Herausforderung ist die Festlegung eines klaren Aufgabenbereichs. Sobald das Vertrauen zu unserem Partner hergestellt war, erkannten wir das Potenzial der Zusammenarbeit und wurden von verschiedenen Arbeitsbereichen angezogen. Es war und ist auch heute noch wichtig, dass wir uns auf die Fachleute konzentrieren.

Freitag, 27. Mai
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